Futterumstellung bei IBD Hunden

nicht aussichtslos, hier die Möglichkeiten - bei uns hat es bisher geklappt


Wie einige von euch sicher wissen, hat unser Dave seit April 2019 eine IBD, ausgelöst durch den Verzehr eines Maiskolben & rohem Rindfleisch. 2019 war für uns daher eine Tierarzt-Tortour, er hatte 2019, 4 Schübe bis Ende September, seitdem habe ich die IBD bei ihm in den Griff bekommen mit einigen natürlichen Mitteln. Durch dieses starken Leidensweg haben wir im letzten Jahr die Fütterung dann auch auf ein spezielles Darm Trockenfutter für Interdestinale Erkrankungen umgestellt. In dem Fall muss ich sagen das es echt was gebracht hat und sich somit auch alles beruhigen konnte, ich somit die Therapie bei IBD in Ruhe durch ziehen konnte ohne Rückfälle.

Jedoch enthält dieses Futter viel Stärke, mir fiel auf das Dave sich häufiger kratzte, auf den Pfoten biss und nachts auch 2-3 mal wach wurde um sich zu „schubbern“ wie ich immer sage.



Ich führte das auf das stärkehaltige Futter zurück. Zeitgleich habe ich gerade eine Fortbildung zum Thema „Was ist drin im Hundefutter“ gemacht und viel über die einzelnen Inhaltsstoffe & noch mal ihre genaue Verwertung im Hundekörper gelernt. Mir wurde also klar das dass aktuelle Futter doch nicht so super toll ist. Für die Darmgeschichte „zur Beruhigung“ war das erstmal Spitze aber nun wo alles gut aussah möchte ich gerne die Fütterung wieder auf etwas „gesundes“ so natürlich wie möglich bringen. Das Barf bei IBD raus fällt war mir klar, das belegen auch viele Erfahrungswerte von Kollegen/innen. Ich entschied mich für 100 % Hühnerfleisch gekocht in Dosen, mit Gemüseflocken, Eierschale & Ölen dazu. Alles bestellt konnte es losgehen. Futterumstellung, schwierig bei einem IBD Hund dachte ich und war echt etwas mit Angst behaftet das ich wieder einen Schub auslöse.

Nach einiger intensiver Beschäftigung mit dem Thema „Futterumstellung“ wusste ich dann das ich es in einzelnen Schritten angehen muss. Eine Wochen 75 % altes Futter + 25 % neues Futter, es klappte die ersten Tage hervorragend, der Kot war fest und braun wie nie.


Ab dem 4 Tag hatte Dave dann nachts Blähungen, einen festen Bauch, erhöhte Atmung und war unruhig. So das ich ihm etwas gegen die Schmerzen geben musste. Der Kot war aber trotzdem super am nächsten Tag.

Ab Tag 5 habe ich dann Fenchel-Anis-Kümmel in ganzen Früchten 1 guter Teelöffel mit ins Futter am Abend gemischt. Seitdem ist es dann nicht wieder vorgekommen mit den Blähungen. Wir sind jetzt bei 25 % altes Futter + 75 % neues Futter, also fast schon durch mit der Gewöhnung. In Woche 2 ist es 50 : 50 natürlich, da war auch alles gut außer vielleicht mal ein „Fürtzchen“ das kann dann immer mal sein.

Kot ist immer noch super, so wie es sein sollte. Ich habe während der Umstellung aber immer noch abends die Heilpilze & das Sobamin gegeben, so wie auch zur Entgiftung noch das Hepatika (bei uns erhältlich). Ganz wichtig gegen Blähungen bei der Umstellung dann der TL Fenchel-Kümmel-Anis. Und ich habe eine gute Lösung gefunden am Abend die Verdauung auch zu entlasten, indem ich um 17:00-18:00 Uhr füttere, dann gegen 19 Uhr ist unsere letzte Gassirunde. Heißt er hat noch mal gut Bewegung, was auch sehr bei Blähungen hilft. Außerdem konnte er dann schon mal gut verdauen bis wir schlafen gehen um 22:30 Uhr ca. Ich bin froh das es so gut funktioniert und freue mich das ich meinem Hund wieder was „Gutes“ füttern kann.


FAZIT: Einen IBD Hund kann man wieder auf gesünderes Futter umstellen, nur alles langsam und mit einigen natürlichen Hilfsmitteln.


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